anna weissenfels

performance & multimedia artist

ANNA

 WEISSENFELS

 

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"Die Performance (...) eröffnet Visionen einer möglichen Zukunft, 
die von Leichtigkeit und kollektiver Transformation geprägt ist. 
NAHVERKEHR ist nicht nur ein Kunstwerk, 
sondern ein Erlebnis, das die Grenzen zwischen Kunst und Alltag auf eindrucksvolle Weise verwischt." 

Johanne Timm / Choreographin

ENG

Bicycle Choir

ist ein Kollektiv von acht Künstler:innen (Performer:innen, Klangkünstler:innen und Musiker:innen) aus Berlin. Der Chor vereint individuelle Stimmen, die sich zu einem gemeinsamen, kraftvollen Klang verweben. Wenn das im Kleinen gelingt – welche kollektiven Möglichkeiten eröffnen sich dann im größeren Maßstab?

Yes, let’s.


Ein Projekt von:
Bühnen im Haus der Statistik e.V.

Von/Mit:

Zouheir Atbane, Mark Ballyk, Kayla Elrod, Jenny Fadranski, Lena Hille, Phoebe Pimlott, Lea Søvsø,
Anna Weißenfels und Daniel Wittkopp
In Kollaboration mit:
Christiane Hommelsheim,
Nikolaus Gerszweski, Cie2kfar

Mit freundlicher Unterstützung vom: Chorverband Berlin

Bisherige Aufführungen:

12. 12.25 10-jähriges Jubiläum KONSERVE in Otto / Haus der Statistik Berlin
30.06.25 NAHVERKEHR - ZK/U Berlin

28.04.25 LAST CHANCE GARAGE/ 2. Fassung - ein konzertantes Ballett auf Fahrrädern - KONSERVE im Otto / Haus der Statistik Berlin

18.01.25  Local traffic - KONSERVE im Otto / Haus der Statistik Berlin im Rahmen von "the Hearts of Berlin - Grand opening 2025"

Wie kann ein Fahrradchor entstehen? Ausgehend von Margaret Camerons künstlerischer Praxis der 
„Performance als Philosophie“ wurde diese Frage zum Ausgangspunkt eines kollektiven Forschungsprozesses. Durch eine Praxis des aufmerksamen Zuhörens wurden verschiedene Wege erkundet, wie sich ein Chor auf Fahrrädern formen kann. Der Satz „Yes, let’s!“ diente dabei als handlungsleitendes Prinzip. Der Fahrradchor verbindet chorische Improvisation mit choreografischer Bewegung. Gesprochene Texte, Gesang und Klangcluster formen bewegte Klanglandschaften. Als somatische Klangskulptur verkörpert der Chor Verbundenheit und vermittelt ein Gefühl von Freiheit. Gleichzeitig verweist das Projekt auf die strukturelle Marginalisierung von Fahrradfahrenden im urbanen Raum. KRITIK: "Die Performance NAHVERKEHR hat mich tief beeindruckt und mir ein neues Verständnis für die Verbindung von Kunst und urbanem Raum vermittelt. 
Die Art und Weise, wie die Gruppe sowohl als Kollektiv als auch individuell agiert, ist bemerkenswert stimmig. Besonders faszinierend ist die kreative Nutzung von Fahrrädern, die nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch als zentrales Material der Performance dienen. Der Fahrtwind, der die Haut der Zuschauenden berührt und das leichte Schaudern, wenn die Performer:innen eine Kurve nehmen, schaffen eine unmittelbare Verbindung zum Geschehen. Die Performance geht weit über ein einfaches Konzert oder eine Choreografie hinaus. Sie ist ein Fahrradchor, der Klang, Körper und Stadt miteinander verwebt, was ich so noch nicht gesehen habe. Der eindringliche Auftakt, in dem regungslose Körper am Boden liegen, während Fahrräder über ihnen rattern, zieht sofort in seinen Bann. Der künstlerische Wert von NAHVERKEHR liegt in der hohen Innovationskraft und der Fähigkeit, verschiedene Kunstformen miteinander zu verweben. Die Performance kombiniert Choreografie, Gesang und soziale Interaktion auf eine Weise, die das Publikum aktiv einbezieht. Die Frage „I am here, are you here?“ zieht alle Anwesenden in eine gemeinsame Präsenz, die über das bloße Zuschauen hinausgeht. 
Die Nutzung von Fahrrädern als zentrales Element ist besonders bemerkenswert. Sie werden nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch als Material für die Performance eingesetzt, was die Dynamik und den Rhythmus der Darbietung verstärkt. Die ständige Verschiebung zwischen Ernsthaftigkeit und Verspieltheit schafft ein Kaleidoskop an Eindrücken, das sowohl zum Nachdenken anregt als auch Freude bereitet. Die Performance fungiert als sozialer Raum, in dem Themen wie die Marginalisierung von Fahrradfahrenden im urbanen Raum angesprochen werden. Gleichzeitig eröffnet sie Visionen einer möglichen Zukunft, die von Leichtigkeit und kollektiver Transformation geprägt ist. NAHVERKEHR ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern ein Erlebnis, das die Grenzen zwischen Kunst und Alltag auf eindrucksvolle Weise verwischt." Johanne Timm / Choreographin

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